NSA hat Nordkoreas Netzwerke gehackt

shz.de von
19. Januar 2015, 15:21 Uhr

Der US-Geheimdienst NSA hat Medienberichten zufolge vor Jahren nordkoreanische Netzwerke gehackt. So habe der Geheimdienst den Angriff auf das Filmstudio Sony nach Nordkorea zurückverfolgen können, schrieb die „New York Times“. Die NSA habe sich bereits 2010 Zugang zu nordkoreanischen Computer-Systemen verschafft. Das Blatt berief sich auf anonyme Offizielle und ein Dokument von Edward Snowden. Südkorea habe der NSA geholfen.

Die Informationen aus dieser Spionageaktion hätten dazu geführt, dass die USA Nordkorea für den Hacker-Angriff auf das Filmstudio Sony verantwortlich machten. Allerdings stellt selbst die Zeitung die Frage, warum die USA von dem Angriff offenbar überrascht wurden und Sony nicht hätten warnen können.

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