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Propaganda aus Südkorea : Nordkorea: Kriegsdrohungen und Gespräche

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Nach dem Feuerwechsel zwischen Artillerieeinheiten beider koreanischer Staaten hat Nordkorea zuvor seinen Ton verschärft und dem Nachbarn mit einem neuen Krieg gedroht. Doch es gibt auch Gesprächsbereitschaft.

Inmitten erhöhter Spannungen haben Süd- und Nordkorea Gespräche zwischen hochrangigen Vertretern beider Länder vereinbart. Die Unterredungen seien für Samstagabend im Grenzort Panmunjom geplant, sagte eine Sprecherin des Präsidialamts in Seoul.

Nordkorea hatte den Süden ultimativ aufgefordert, bis zum Samstag seine Propagandasendungen über Lautsprecher an der Grenze zu beenden. Nach einem Feuerwechsel zwischen Artillerieeinheiten beider koreanischer Staaten hatte Nordkorea seinen Ton verschärft und dem Nachbarn mit einem neuen Krieg gedroht. Die Armee und die Bevölkerung seien nicht nur bereit zur Vergeltung, sondern „schließen unter Einsatz ihres Lebens einen umfassenden Krieg nicht aus“, hieß es in einer am Samstag von den Staatsmedien veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Die Lage sei „schwerlich kontrollierbar“.

Nordkorea fühlt durch von der Lautsprecher-Propaganda gestört, die Südkorea nach neuen Spannungen wieder aufgenommen hatte. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte am Freitag die Grenztruppen in Gefechtsbereitschaft versetzt und einen „Quasi-Kriegszustand“ für die Frontlinie ausgerufen. Am Donnerstag kam es zu einem Schusswechsel zwischen Artillerieverbänden. Seoul gibt dem Regime in Pjöngjang die Schuld dafür.

Es gebe Hinweise, dass Nordkorea Vorbereitungen für etwaige Militärschläge treffe, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärs. Weitere Artilleriegeschütze seien nördlich der demilitarisierten Zone aufgestellt worden. 

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erstellt am 22.Aug.2015 | 09:07 Uhr

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