NDR-Medienmagazins „Zapp“ : NDR: Hunderte Deutsche stehen auf syrischer Fahndungsliste

Syriens Präsident Baschar al-Assad. /Archiv
Syriens Präsident Baschar al-Assad. /Archiv

Einreisesperre oder gar Haftbefehl: Insbesondere Journalisten sind in Syrien nicht gern gesehen.

shz.de von
08. März 2017, 13:35 Uhr

Hamburg | Syriens Regierung hat nach Informationen des NDR Hunderte Deutsche in einer Fahndungs- und Beobachtungsliste erfasst. Aufgelistet seien in der Datenbank Politiker, Wissenschaftler und Journalisten, heißt es in einem Bericht des NDR-Medienmagazins „Zapp“, der am Mittwoch ausgestrahlt wird. Der Sender hat die Liste demnach gemeinsam mit der oppositionellen Nachrichtenseite Zaman al-Wasl ausgewertet.

Für die betroffenen Personen habe das Regime einen Beobachtungsvermerk angelegt, eine Einreisesperre verhängt oder sogar einen Haftbefehl erlassen, berichtet der NDR weiter. Der überwiegende Teil der Einträge stamme von den syrischen Geheimdiensten. Ein besonderes Augenmerk hätten diese auf Journalisten geleget. Insgesamt umfasst die Datenbank dem NDR zufolge rund 1,6 Millionen Einträge mit Personen aus 152 Nationen.

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