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Grenze zur Ukraine : Nato wirft Russland massive Aufrüstung vor

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist besorgt. Er kritisiert die erneute Aufrüstung Russlands an der Grenze zur Ukraine.

Brüssel | Die Nato wirft Russland eine massive Aufrüstung an der Grenze zur Ukraine vor. „Wir sprechen von Truppen, wir sprechen über Ausrüstung und wir sprechen über Artillerie und sehr moderne Flugabwehrsysteme“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Rande eines Treffens mit EU-Verteidigungsministern in Brüssel. Es handele sich um einen ernstzunehmenden Aufmarsch. Mit Blick auf eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts forderte Stoltenberg Russland zu einem Truppenrückzug auf. Er warf dem Kreml erneut vor, mit Streitkräften auch direkt in der Ostukraine zu operieren. „Wir sehen, dass Russland die Ukraine weiter destabilisiert.“

Zu Lösungsmöglichkeiten für den Konflikt sagte Stoltenberg: „Die Krise ist durch Handlungen Russlands verursacht worden. Russland hat die Wahl - es kann zu einer friedlichen Lösung auf dem Verhandlungsweg beitragen oder es kann weiter den Weg der Isolation gehen.“ Sowohl die EU als auch die Nato würden sich weiter für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen. Dabei hob der Generalsekretär des westlichen Verteidigungsbündnisses besonders das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel hervor.

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erstellt am 18.Nov.2014 | 13:33 Uhr

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