Bundeswehr : Nach Unfall: Angela Merkel muss auf Hubschrauber verzichten

Für Kurzstrecken wird die Kanzlerin meist mit dem Helikopter geflogen - jetzt muss sie jedoch auf ein anderes Transportmittel zurückgreifen.
Für Kurzstrecken wird die Kanzlerin meist mit dem Helikopter geflogen - jetzt muss sie jedoch auf ein anderes Transportmittel zurückgreifen.

Aus Sicherheitsgründen herrscht Flugverbot für den Helikopter. Grund ist der Absturz in Norwegen.

shz.de von
04. Juni 2016, 11:49 Uhr

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Minister müssen bis auf weiteres auf die drei VIP-Hubschrauber der Bundeswehr als Transportmittel verzichten. Luftwaffen-Inspekteur Karl Müllner ordnete am Freitag aus Sicherheitsgründen ein Flugverbot für die 20 Meter langen Helikopter an. Einen entsprechenden Bericht der „Welt“ bestätigte ein Bundeswehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund ist ein Flugverbot für die baugleiche zivile Version des Cougar durch die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA nach einem Absturz in Norwegen, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen. An der Unglücksmaschine hatte sich der Rotor gelöst. Die Ursachen werden noch untersucht.

Noch am Donnerstagmittag war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach Angaben der Luftwaffe mit einem Cougar von Berlin ins brandenburgische Schönefeld geflogen, um dort die Luftfahrtmesse ILA zu besuchen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen