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Absolute Mehrheit für Bundeskanzlerin : Merkel mit Gegenstimmen aus eigenem Lager gewählt

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Angela Merkel ist zum dritten Mal Bundeskanzlerin - doch sie erhielt nicht alle Stimmen aus ihrer neuen Regierung.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 10:52 Uhr

Berlin | Die 59-jährige CDU-Chefin erhielt am Dienstag im Bundestag im ersten Wahlgang mit 462 Abgeordnetenstimmen die erforderliche absolute Mehrheit - bei zusammen 504 Abgeordneten der großen Koalition von Union und SPD. Von den 631 Abgeordneten des neuen Bundestages gaben 621 Abgeordnete ihre Stimme ab.

Es gab 150 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen. Merkel ist seit 2005 im Amt. Die gesamte Opposition von Linken und Grünen hat 127 Stimmen, wäre sie vollständig anwesend gewesen. Es muss damit auch mindestens 23 Gegenstimmen aus den eigenen Reihen gegeben haben.

Im Anschluss sollte die wiedergewählte Bundeskanzlerin die Ernennungsurkunde von Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue erhalten und dann im Bundestag vereidigt werden.

Auch die Ernennung und Vereidigung der Bundesminister ist für Dienstag geplant, sowie am späten Nachmittag die erste Sitzung des neuen schwarz-roten Bundeskabinetts. Es ist die dritte große Koalition der Bundesrepublik nach 1966 und 2005.

In der neuen Bundesregierung stellt die CDU mit Angela Merkel die Bundeskanzlerin, die SPD mit Sigmar Gabriel den Vizekanzler. Chef des Bundeskanzleramtes im Ministerrang wird der bisherige Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Die CDU bekommt ferner fünf Ministerien, die CSU drei und die SPD sechs.

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