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Nach Anschlägen in Belgien : Medien: Explosionen und Festnahme bei weiterer Razzia in Brüssel

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Die Umgebung des Einsatzortes ist abgeriegelt, Armeefahrzeuge sind auf den Straßen zu sehen.

Brüssel | Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben am Freitag erneut ein Haus in Brüssel durchsucht. Bei der Razzia im Stadtteil Schaerbeek habe es zwei Explosionen gegeben, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender RTBF. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden. Der Mann stehe im Zusammenhang mit den Attentaten in Brüssel vom Dienstag, sagte der Bürgermeister der Gemeinde, Bernard Clerfayt, dem öffentlichen Sender RTBF.

Nach den Anschlägen von Brüssel fahnden die Behörden nach den Hintermännern. Einige Täter sind bereits identifiziert. Der Kampf gegen den Terror geht weiter.

Die Polizei habe Anwohner aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben. Die Umgebung sei abgeriegelt worden, schwerbewaffnete und maskierte Kräfte sowie Armeefahrzeuge seien im Einsatz, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

Ermittler hatten RTBF zufolge bereits am Freitagmorgen einen weiteren Verdächtigen in der Gemeinde Forest festgenommen. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Auch in der Nacht habe es Razzien unter anderem in Schaerbeek gegeben, bei denen insgesamt sechs Verdächtige festgenommen worden seien. Die Razzien sollen in Verbindung mit den Anschlägen am Brüsseler Flughafen sowie in einer Metro gestanden haben, bei denen insgesamt 31 Menschen ums Leben gekommen und rund 300 weitere verletzt wurden.

Laut Staatsanwaltschaft soll im Laufe des Freitags entschieden werden, ob gegen die Verdächtigen Haftbefehl erlassen wird. Über die Identität der Festgenommenen wurde zunächst nichts bekannt.

 Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel hat die Polizei zwei Verdächtige in Gießen und im Raum Düsseldorf festgenommen.

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erstellt am 25.Mär.2016 | 15:28 Uhr

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