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Staatschef von Venezuela : Maduro über Trump: Spott und Annäherung

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Er attackiert den US-Präsidenten vor einer umstrittenen Versammlung und fordert gleichzeitig ein Treffen zur Annäherung.

Er reiche Trump die Hand, sagte Venezuelas sozialistischer Staatschef Nicolás Maduro in einer Rede vor der umstrittenen Verfassunggebenden Versammlung in Caracas. Er wies seinen Außenminister Jorge Arreaza an, ein Telefongespräch oder ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in die Wege zu leiten. „Sind Sie nicht daran interessiert, mit Venezuela zu reden? Hier bin ich“, sagte Maduro nach einem Bericht der Zeitung „El Nacional“ bei seiner Rede.

Zugleich attackierte Maduro den US-Präsidenten, der „unter merkwürdigen Bedingungen“ an die Macht gelangt sei. Er deutete außerdem an, dass die USA an dem Angriff auf den Militärstützpunkt Paramacay am vergangenen Sonntag beteiligt gewesen sein könnten. „Der Terroranschlag auf Fort Paramacay, der von den nationalen Streitkräften bekämpft wurde, ist Ausdruck der neuen Trump-Ära“, sagte der Staatschef demnach weiter.

Maduro zufolge waren bei der Attacke auf den Militärkomplex in Valencia, 170 Kilometer westlich von Caracas, zwei Männer getötet und einer verletzt worden. Anführer soll der abtrünnige Militär Juan Caguaripano gewesen sein. Er werde von den USA protegiert und habe sich zuletzt in Miami, Panama und Kolumbien aufgehalten.

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erstellt am 11.Aug.2017 | 13:19 Uhr

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