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Kirchen : Limburgs Bischof Tebartz-van Elst öffnet Türen zur Dienstvilla

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Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst öffnet die Türen zu seinem neuen Amtssitz, der nach Meinung von Kritikern zu groß und teuer geworden ist. Am Donnerstag werden Neugierige in mehreren Gruppen durch die Residenz auf dem Domberg geführt, wie das Bistum ankündigte.

Journalisten sind nicht zugelassen. Die explodierenden Kosten für die neue Residenz haben dem Bischof den Vorwurf der Verschwendung eintragen, ebenso wie seine Amtsführung und ein Erster-Klasse-Flug nach Indien, wo er Hilfseinrichtungen für Arme besuchte.

Tebartz-van Elst sieht sich selbst in den Medien falsch dargestellt. Es werde ein Zerrbild von ihm gezeichnet, sagte er am Montagabend bei einer Veranstaltung in Königstein (Hochtaunuskreis). «Da stehen Sachen in den Zeitungen, die gar nicht stimmen. So wurde etwa ein Luftfeuchtigkeitsmesser als Diktiergerät beschrieben, mit dem ich Menschen abhören würde.» Dagegen anzukommen sei schwierig. Er fühle sich ohnmächtig. Konkret nahm der Bischof zu den Vorwürfen gegen ihn nicht Stellung.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 21:49 Uhr

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