Leipzig: Linksradikale Anti-Pegida-Randale

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16. Januar 2015, 13:13 Uhr

Es waren viele – vermummt und aggressiv. Rund 600 Linksextremisten sind am Donnerstagabend randalierend durch Leipzig gezogen. Sie warfen Steine auf Geschäfte und machten auch vor Polizisten nicht Halt. Die Aktion richtete sich offensichtlich gegen die von Dresden ausgehende Pegida-Bewegung von Islamkritikern und Rechtspopulisten und war auch eine Reaktion auf den gewaltsamen Tod eines Asylbewerbers in Dresden.

Die teils vermummten Randalierer zerstörten Schaufensterscheiben, rissen Verkehrsschilder aus dem Boden und zündeten Nebelbomben. Sie sprühten außerdem Schriftzüge an Hauswände, die gegen Pegida und die Polizei gerichtet waren. Als die Polizei anrückte, wurden Einsatzwagen und Beamte mit Steinen beworfen. Am Amtsgericht wurden 40 Scheiben eingeworfen. Verletzte gab es nicht. Drei Randalierer wurden festgenommen.

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