Langer Kampf gegen die Flammen

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shz.de von
27. Juni 2014, 13:58 Uhr

Es war ein echter Großbrand, das Feuer im Silo von Nordzucker in Uelzen. Auch gestern war die Feuerwehr weiter damit beschäftigt, das 90 Meter hohe Silo zu löschen. Auch Hubschrauber, wie sie sonst für Waldbrände eingesetzt werden, waren im Einsatz. Zur Schadenshöhe konnte Nordzucker zunächst keine Angaben machen. Ein offenes Feuer war am Mittag laut Feuerwehr nicht mehr zu sehen.

Nachdem das brennende Holzdach in den Silobehälter gestürzt war, versuchten die Einsatzkräfte, die glühende Masse in dem Behälter zu löschen. Dabei kam auch eine riesige Teleskopmastbühne von Airbus zum Einsatz, die aus Hamburg hergebracht worden war. Der Brand in dem Silo, in dem 40 000 Tonnen Zucker lagerten, war am Donnerstag aus bisher unbekannter Ursache ausgebrochen. Bei den Löscharbeiten halfen auch Einsatzkräfte der Bundespolizei von Polizeihubschraubern aus. Bis zur Dämmerung flogen die Helikopter im Minutentakt zwischen dem Elbe-Seitenkanal und dem Brand, um Wasser in das Silo zu schütten. Die Polizei begann, mit einer Tatortgruppe erste Spuren am Brandherd zu sichern.

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