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Streit um Propaganda : Krisentreffen zwischen Süd- und Nordkorea: Noch kein Ende in Sicht

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Nordkorea droht mit Krieg, sollte Südkorea seine Lautsprecher-Propaganda nicht einstellen. Doch diese dient zur Vergeltung.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 07:56 Uhr

Seoul | Im Ringen um einen Ausweg aus der Krise auf der koreanischen Halbinsel scheinen die Fronten zwischen Süd- und Nordkorea verhärtet. Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye bekräftigte, dass sich Nordkorea erst für die jüngsten Grenzzwischenfälle entschuldigen müsse, bevor Seoul seine Lautsprecher-Propaganda gen Norden wieder einstellen werde. Das berichteten südkoreanische Sender am Montag. 

Das Treffen begann kurz nach Ablauf eines Ultimatums von Nordkorea. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte Seoul aufgefordert, die Beschallungsaktion an der Grenze binnen 48 Stunden zu beenden. Nordkorea drohte mit Militärschlägen.

Die Propaganda nahm Südkorea als Vergeltung für die Verletzung von südkoreanischen Soldaten durch mutmaßlich nordkoreanische Landminen auf eigenem Gebiet wieder auf. Nordkorea bestreitet, damit was zu tun zu haben. Auch gibt Seoul dem Norden für einen Schusswechsel zwischen Artillerieeinheiten an der Grenze am Donnerstag die Schuld. 

Hochrangige Vertreter beider Länder beraten im Grenzort Panmumjom den dritten Tag nacheinander über eine Entspannung. Die Gespräche, die am Samstag begonnen hatten, waren nach einer ersten ergebnislosen Runde am Sonntag wieder aufgenommen worden.

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