Krim-Krise: Nasa stoppt Zusammenarbeit mit Russland

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03. April 2014, 13:30 Uhr

Die USA legen nun auch in der Raumfahrt ihre Zusammenarbeit mit Russland wegen des Ukraine-Konflikts zum Teil auf Eis. Bei der Internationalen Raumstation arbeitet man jedoch weiterhin zusammen. Die USA sind nach dem Ende ihres Shuttle-Programms auf russische Sojus-Kapseln für den Transport von Astronauten zur ISS angewiesen. Der Flug des Deutschen Alexander Gerst mit einem US-Amerikaner und einem Russen zur Raumstation ISS soll aber wie geplant Ende Mai stattfinden.

Unterdessen erklärte sich Moskau bereit, die bei der Annexion der Krim beschlagnahmten ukrainischen Militärgüter an Kiew zu übergeben. Dazu gehören unter anderem Dutzende Schiffe.

Aus Kiew war – sechs Wochen nach den Todesschüssen auf dem Unabhängigkeitsplatz Maidan zu hören, dass die Behörden zwölf Verdächtige festgenommen haben. Es handele sich um Mitglieder einer Spezialeinheit der aufgelösten Sonderpolizei Berkut (Steinadler). Insgesamt waren bei den blutigen Protesten in Kiew rund 100 Menschen an verschiedenen Tagen getötet worden.

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