Muslimische Bräuche : Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen in Bayern bestätigt

Die Jurastudentin Aqilah S. sitzt mit Kopftuch vor Verhandlungsbeginn im bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Die junge Frau hat dagegen geklagt, dass sie bei ihrem Referendariat im Gerichtssaal kein Kopftuch tragen durfte.
Die Jurastudentin Aqilah S. sitzt mit Kopftuch vor Verhandlungsbeginn im bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Die junge Frau hat dagegen geklagt, dass sie bei ihrem Referendariat im Gerichtssaal kein Kopftuch tragen durfte.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat ein entsprechendes Kopftuchverbot bestätigt.

shz.de von
07. März 2018, 14:34 Uhr

München | Das Kopftuchverbot für muslimische Rechtsreferendarinnen in Bayern ist zulässig. So entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München und hob am Mittwoch mit seinem Urteil eine frühere Entscheidung des Augsburger Verwaltungsgerichts auf, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Eine muslimische Jurastudentin hatte dagegen geklagt, dass sie in Bayern während des Referendariats im Gerichtssaal kein Kopftuch tragen darf. Das Verwaltungsgericht in Augsburg hatte der Frau in erster Instanz Recht gegeben und die Vorschrift für unzulässig erklärt. Das bayerische Justizministerium hatte dagegen Rechtsmittel eingelegt.

mit dpa

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