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Politik

13. Dezember 2017 | 14:21 Uhr

Kerry wirbt um Vertrauen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 16:41 Uhr

Deutschland und die USA wollen eine dauerhaften Beschädigung ihrer Beziehungen durch die NSA-Affäre vermeiden. „Wir wollen, dass dies ein Jahr der Erneuerung wird“, sagte US-Außenminister John Kerry gestern in Berlin bei seinem ersten Deutschland-Besuch seit Beginn der Affäre um das massenweise Ausspähen von Kommunikationsdaten. Es gebe zwar hin und wieder Probleme. Beide Staaten hätten aber eine gemeinsame Vision und gemeinsame Werte. „Wir werden die Differenzen ausräumen.“ Bei seinem gemeinsamen Statement mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte er: „Das wird unsere Beziehungen nicht belasten.“ „Es ist kein Geheimnis, dass wir durch eine etwas harte Zeit gegangen sind“, sagte Kerry. Nun gehe es aber darum, in die Zukunft zu schauen und die Partnerschaft wieder zu stärken. Amerika schätze das Verhältnis zu Deutschland sehr.

Auch Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) versicherten, die Meinungsverschiedenheiten könnten die Beziehungen zu den USA nicht infrage stellen. Ein „No-Spy-Abkommen“ ist aber weiter nicht in Sicht. Abends flog Kerry weiter zur Münchner Sicherheitskonferenz.

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