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Krieg in Syrien : Kaum Verstöße gegen die Waffenruhe in Syrien - Vereinzelt Kämpfe

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Bringt die Feuerpause die Wende im syrischen Bürgerkrieg? Immerhin keimt in den ersten Stunden Hoffnung auf ein wenig Frieden auf. Am 7. März sollen die Friedensgespräche fortgesetzt werden.

Damaskus | Nach dem Beginn einer Waffenruhe in Teilen Syriens um Mitternacht hat es laut Aktivisten kaum Verstöße gegen die Feuerpause gegeben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte am Samstagmorgen, in der Provinz Latakia im Nordwesten des Landes seien die Kämpfe zwischen Regimeanhängern und islamistischen Rebellen auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe weitergegangen.

Trotz der Zustimmung zu einer Waffenruhe herrschten Zweifel an einem baldigen Ende der Gewalt in dem Bürgerkriegsland. Das Regime in Damaskus erklärte am Dienstag, es akzeptiere die von den USA und Russlandausgehandelte Feuerpause, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete. Rebellenvertreter äußerten jedoch große Skepsis.

Aktivsten und Einwohner berichteten auch aus anderen Teilen des Landes, in den ersten Stunden nach Mitternacht sei die Waffenruhe vereinzelt gebrochen worden. Die oppositionellen Lokalen Koordinierungskomitees meldeten, Regimeanhänger hätten den Ort Bala östlich der Hauptstadt Damaskus beschossen. Russland und Syriens Luftwaffen flogen jedoch keine Angriffe auf Rebellen.

Syriens Staatsfernsehen meldete, bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Fahrzeuges in der zentralsyrischen Stadt Salamija seien zwei Menschen getötet worden. Der Ort steht unter Regimekontrolle. Die Menschenrechtsbeobachter erklärten, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei für die Tat verantwortlich. In der Nähe von Salamija verläuft die Grenze zu dem Gebiet, das von den Extremisten beherrscht wird.

Die USA und Russland hatten sich Anfang der Woche auf die Waffenruhe geeinigt. Ausgenommen von der Feuerpause sind der IS und die Al-Nusra-Front, syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Den Menschenrechtsbeobachter zufolge kam es auch in mindestens zwei Regionen zu Kämpfen mit IS-Anhängern.

Die Waffenruhe soll den Weg zur Wiederaufnahme der ausgesetzten Genfer Friedensgespräche ebnen. UN-Sondervermittler Staffan de Mistura erklärte, die Treffen würden am 7. März wieder aufgenommen, wenn die Waffenruhe weitgehend eingehalten werde.

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erstellt am 27.Feb.2016 | 10:00 Uhr

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