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Politik

19. November 2017 | 11:38 Uhr

Karrierehelfer Flachmann

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 13:13 Uhr

Personalchefs müssen umdenken. Nahmen sie bisher einen Bewerber unter die Lupe, dann war der Kandidat durchgefallen, wenn er zum Einstellungsgespräch mit „Fahne“ erschien. Nun haben Wissenschaftler eine interessante These entwickelt. Sie berufen sich auf die lateinische Weisheit, der zufolge im Wein die Wahrheit liegt und leiten daraus die Vermutung ab, wer leicht angeheitert zum Vorstellungsgespräch erscheint, dokumentiert damit, dass er auf alle Fragen ehrliche Antworten geben wird. Tritt jemand nüchtern zur Prüfung an und verweigert das Angebot des potenziellen Chefs, gemeinsam ein Gläschen zu trinken, dann kann diese Ablehnung als Angst vor der Wahrheit gedeutet werden, und der Kandidat ist aus dem Rennen. Ähnliches gilt bei Geschäftsverhandlungen. Nach den Ermittlungen der Wissenschaftler dient Alkohol zudem als „sozialer Kitt“ im Berufsalltag. Wer stets nein sagt, kippt nüchtern von der Karriereleiter, darf beim Knüpfen des sozialen Netzwerks nicht mitmachen. In Russland hat man die Bedeutung des Alkohols schon lange erkannt. Bei wichtigen Verhandlungen stehen keine trockenen Kekse auf dem Tisch, sondern Wodka-Flaschen.

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