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Schnapp-und-Ruck-Handschlag : Justin Trudeau gewinnt Handschlag-Duell gegen Donald Trump

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Das dominante Händeschütteln von Donald Trump ist ein heißes Thema im Netz. Kanadas Premier hat sich erfolgreich widersetzt.

Washington | Donald Trumps Handschläge sind berüchtigt. In den USA machen sich derzeit diverse Comedians und Late-Night-Talker über Trump lustig. So zeigt beispielsweise Moderator John Oliver in seiner Show „Last Week Tonight“ ein Video. Es ist eine Zusammenstellung verschiedener Treffen Trumps mit diversen Gästen. Alle haben eines gemeinsam: Sie zeigen Trumps besondere Art, Hände zu schütteln. Dabei greift er die Hand seines Gegenübers und zieht sie ruckartig heran – eine Geste der Macht und Dominanz. Im Video ist unter anderem der neue Verfassungsrichter Neil Gorsuch zu sehen. Er konnte sich dem Ziehen und Zerren Trumps nicht erwehren. Auch Vizepräsident Mike Pence hat Trump schon mehrfach den Arm verlängert.

Besonders schlimm traf es am vergangenen Freitag Shinzo Abe, Japans Premierminister. Quälende 19 Sekunden lang schüttelte er die Hand Abes. Der war sichtlich erleichtert, als er dem Griff Trumps entkommt.

Doch Trump hat im kanadischen Premierminister Justin Trudeau einen neuen Gegner. Er konnte sich dem merkwürdigen Handschlaggebaren des US-Präsidenten geschickt entziehen und seinerseits Dominanz ausstrahlen. Im Netz wird er dafür gefeiert.

„Trudeau muss die letzte Episode von ,Last Week Tonight‘ gesehen haben, weil er sich nicht mit Trumps Handschlag-Nonsense abgeben wollte“, schreibt ein Twitterer.

Eine andere Nutzerin schreibt: „Trudeau war gut auf Trumps gruseligen Schnapp-und-Ruck-Handschlag vorbereitet.“

Auch beim symbolischen Handschlag vor der Presse im Oval Office kommt Trudeau gut weg. Ein kurzer Blick, ein kurzer Handschlag. Dagegen sieht Shinzo Abe alt aus. Im Internet ist der Augenblick vor dem Händedruck ein Hit. Trudeau äugt skeptisch auf Trumps Hand. Anlass für zahlreiche Witze und Memes.

„Wie man sehen kann: normal große Hände“, interpretiert eine Nutzerin in die Szene hinein. Seit dem Wahlkampf sind Trumps angeblich kleine Hände Anlass für Diskussionen in sozialen Netzwerken und ein Running-Gag wie seine Frisur.

„Man sagte mir, Sie mögen das“, schrieb die Buzzfeed-Redakteurin Lauren Strapagiel. Zu sehen ist eine mit Photoshop montierte Portion Poutine auf Trumps Hand. Dabei handelt es sich um eine kanadische Fast-Food-Spezialiät. Sie besteht aus Pommes mit Käse und darübergegossener Bratensoße.

Es bleibt abzuwarten, wer sich noch dem Trump Handschlag widersetzen kann. Am Mittwoch wird Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet.

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erstellt am 14.Feb.2017 | 10:59 Uhr

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