Juncker soll’s machen

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27. Juni 2014, 12:47 Uhr

Der EU-Gipfel hat den konservativen Luxemburger Jean-Claude Juncker (59) als neuen Präsidenten der EU-Kommission benannt. Großbritanniens Premier David Cameron und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban stimmten wie erwartet gegen Juncker. Er soll am 16. Juli vom Europaparlament gewählt werden. Dafür sind mindestens 376 der insgesamt 751 Stimmen nötig. Da die Sozialdemokraten bereits signalisierten, dass sie Juncker wählen wollen, hat der frühere Euro-Retter Juncker gute Chancen, diese Hürde zu überwinden. Junckers Europäische Volkspartei (EVP) ist die stärkste Fraktion in der Volksvertretung.

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