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Jeder Dritte aus dem Norden ist ein Neuling

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vier Jahre waren sie unter sich – jetzt müssen die neun Männer der schleswig-holsteinischen CDU-Landesgruppe im Bundestag sich wieder auf weibliche Gesellschaft einstellen: Mit der Schleswigerin Sabine Sütterlin-Waack und der Lübeckerin Alexandra Dinges-Dierig sind bei der Wahl im September zwei Christdemokratinnen aus dem Norden in den Bundestag eingezogen und verstärken den CDU-Herrenclub. Muss der sich jetzt besonders zusammenreißen? Ach, was, sagt Landesgruppenchef Ole Schröder nach der ersten Sitzung der neuerdings wieder gemischten Runde: „Die Atmosphäre war angenehm und gut wie immer.“

Insgesamt sind gleich acht der 24 Nord-Parlamentarier Neulinge – darunter fünf Frauen. Deren Anteil unter den schleswig-holsteinischen Abgeordneten steigt damit von 25 auf 38 Prozent. Jüngste aus dem Land ist die grüne Newcomerin und Flüchtlingspolitikerin Luise Amtsberg aus Kiel, die gerade 29 Jahre alt geworden ist. Nicht mal ein Jahr älter ist der Husumer Sozialdemokrat Matthias Ilgen, der in den vergangenen Tagen bereits als „erster Wrestler im Bundestag“ Schlagzeilen gemacht hat. Allerdings lässt er dieses Hobby jetzt ruhen.

Neu sind auch die SPD-Frauen Nina Scheer und Birgit Malecha-Nissen sowie die CDU-Politiker Mark Helfrich und Thomas Stritzl. Ältester Schleswig-Holsteiner ist der SPD-Landesgruppenchef Ernst Dieter Rossmann mit 62 Jahren. Das Durchschnittsalter der Nord-Parlamentarier beträgt genau 50 – das entspricht in etwa dem des gesamten Bundestags.

Die stärkste Landesgruppe stellt die CDU mit ihren elf Abgeordneten, gefolgt von der SPD mit neun, den Grünen mit drei und der Linkspartei mit einer.

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erstellt am 22.Okt.2013 | 00:33 Uhr

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