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Konflikte : Israel wirft Ruhani Täuschung im Atomkonflikt vor

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Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dem neuen iranischen Präsidenten Hassan Ruhani vorgeworfen, er täusche im Atomkonflikt die Weltöffentlichkeit.

«Man darf sich nicht von den betrügerischen Worten des iranischen Präsidenten hinters Licht führen lassen. Er verdreht alles, damit sich die Zentrifugen (für die Urananreicherung) weiter drehen können», sagte Netanjahu. Er reagierte auf ein TV-Interview, in dem Ruhani beteuert hatte, sein Land werde niemals den Besitz von Atombomben anstreben. Das Atomprogramm diene nur friedlichen Zwecken.

«Das iranische Regime will nur einen unbedeutenden Teil seines Atomprogramms aufgeben, die Fähigkeit zum Atomwaffenbau aber erhalten», warnte der israelische Regierungschef. Auch der neueste Bericht der Atomenergiebehörde IAEA widerspreche Ruhani. «Solange das iranische Regime (...) sein Atomprogramm nicht stoppt, muss die internationale Gemeinschaft den Druck erhöhen», bekräftigte Natanjahu. Er warf Ruhani außerdem vor, er leugne wie dessen Vorgänger Mahmud Ahmadinedschad den Holocaust.

Die neue iranische Führung hatte sich Anfang des Monats von der Leugnung des Holocausts distanziert. «Wir verurteilen den Holocaust und das Massaker an Juden durch die Nazis», sagte der neue Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Unter Hinweis auf Ex-Präsident Ahmadinedschad twitterte Sarif: «Der Mann, dem nachgesagt wurde, dass er das leugnet, ist nun abgetreten.»

Twitter-Konto von Netanjahu-Sprecher Gendelman

Jerusalem Post

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erstellt am 20.Sep.2013 | 08:33 Uhr

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