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Terrormiliz : IS richtet chinesische Geisel hin - China verurteilt Mord

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China hat Mord an einem seiner Staatsbürger bestätigt - und will die Täter zur Rechenschaft ziehen.

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2015 | 16:27 Uhr

China hat die Hinrichtung eines seiner Staatsbürger durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bestätigt. China verurteile diesen brutalen Mord, sagte Präsident Xi Jinping laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Die Kriminellen müssen für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden, hieß es in einer ebenfalls am Donnerstag veröffentlichen Mitteilung des chinesischen Außenministeriums, wonach der IS den Chinesen Fan Jinghui entführt und hingerichtet habe. China habe große Anstrengungen unternommen, um die Geisel aus den Händen der Terroristen zu befreien.

Durch die Ermordung der chinesischen Geisel hat der Islamische Staat (IS) eine weitere Regierung gegen sich aufgebracht. Nun kündigt auch China an, die Kriminellen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die chinesische Regierung gehe entschlossen gegen alle Formen von Terrorismus oder kriminellen Aktivitäten vor, die die „menschliche Zivilisation herausfordern“. In einer früheren Mitteilung vom Donnerstag hieß es zunächst, Peking hätte die Berichte über die Hinrichtung „geschockt“ zur Kenntnis genommen. Am Mittwoch hatte der IS in seinem Internetmagazin „Dabiq“ behauptet, eine chinesische und eine norwegische Geisel hingerichtet zu haben.

Die beiden seien von den „Nationen und Organisationen der Ungläubigen aufgegeben“ worden. Der IS hatte die Entführung der beiden Geiseln Anfang September bekannt gemacht. 

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