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Irak: Deutschland schickt militärische Ausrüstung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die humanitären Hilfstransporte aus Deutschland in den Irak sind angelaufen. Nächste Woche soll auch militärische Ausrüstung ins Land gebracht werden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bekanntgab, werden Fahrzeuge, Schutzwesten, Helme oder Nachtsichtbrillen aus Bundeswehrbeständen dabei sein. Sie sollen den kurdischen Streitkräften für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Nordirak zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung der Bundesregierung zu Waffenlieferungen steht dagegen weiter aus. „Wir prüfen sehr sorgfältig im Augenblick alle Möglichkeiten“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Auch der Transport von humanitären Hilfsgütern durch die Bundeswehr soll bereits Mitte dieser Woche fortgesetzt werden. Mehrere Transall-Flugzeuge sollen 75 Tonnen Lebensmittel sowie 25 Tonnen medizinische und andere Hilfsgüter wie Decken in die nordirakische Kurden-Hauptstadt Erbil bringen. Am Wochenende waren dort bereits die ersten 36 Tonnen Hilfsgüter angekommen. Fünf Transall-Maschinen des Lufttransportgeschwaders 63 in Hohn (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hatten Lebensmittel und Sanitätsmaterial in den Nordirak geflogen.

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erstellt am 18.Aug.2014 | 19:17 Uhr

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