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Igel, Kuh und Pferd in misslicher Lage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2014 | 16:02 Uhr

Ein Igel schaut zu tief in einen Joghurtbecher, einer Kuh steht das Wasser bis zum Halse, und ein Pferd verirrt sich zum Bäcker: Von gleich drei Tieren auf Abwegen hat die Polizei gestern berichtet.

„Während nächtlicher Ermittlungen kam ein Joghurtbecher auf die Beamten zugewackelt“, hieß es im Bericht der Polizei Offenburg. Ein Igel hatte seinen Kopf zu tief in den Becher gesteckt und war hängengeblieben. Die Beamten befreiten das Stacheltier.

Auch in Bremen steckte jemand fest: eine Kuh im Wassergraben. Die Polizei mutmaßte, die Kuh habe sich ausgegrenzt gefühlt und deshalb das Weite gesucht – denn sie sei anders als die anderen Tiere der Herde nicht schwarz-weiß, sondern braun-weiß gefleckt. Feuerwehr und Bauer zogen sie mit einem Traktor aus dem Schlamm.

In Thüringen hatte ein Bäcker ungewöhnliche Kundschaft: Ein Pferd stand gestern vor dem Laden in der Innenstadt von Eisenberg. Das Ordnungsamt konnte das Pferd einfangen und bis auf weiteres in einem Tierpark unterbringen.

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