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Politik

12. Dezember 2017 | 02:26 Uhr

Hundstage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2013 | 00:35 Uhr

Zum Welthundetag erfüllte sich Dackel Querida, Mitglied der dänischen Königsfamilie, einen vermutlich schon lange gehegten Wunsch: Er biss den Schlossgärtner ins Bein. Sein Herrchen, Prinz Henrik, sagte sich, die Dackeldame wird ihre Gründe gehabt haben. Trotzdem entschuldigte er sich pflichtbewusst bei dem Opfer. Vermutlich sagte er, was Hundebesitzer immer sagen, wenn ihr Liebling einen Jogger, den Postboten oder eben den Gärtner ins Bein gebissen hat: Er wollte ganz gewiss nur spielen.

Den Welthundetag feierte „Bild" gleich mit zwei Sonderseiten, ein Service, der den Lesern ansonsten nur bei der Wahl eines neuen Papstes oder dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft geboten wird. Der Statistik ist zu entnehmen, dass in Deutschland 5,4 Millionen Hunde leben, und der Deutschen liebster Hund ist seit Führers Zeiten selbstverständlich der Schäferhund.

Über das Verhältnis Mensch und Hund ist so gut wie alles gesagt worden, zudem hat kein anderes Tier im Film so viele Hauptrollen gespielt, darunter Lassie und Kommissar Rex. Und ganz im Gegensatz zu vielen Ehen, trennen sich Mensch und Hund freiwillig nur ausgesprochen selten. Wie eng diese Gemeinschaft ist, erkennt man daran, dass manche Herrchen und Frauchen, vor allem die Alleinstehenden, im Lauf der gemeinsamen Jahre sogar die Physiognomie des treuen Lebensgefährten annehmen. Ein besonders liebevolles Denkmal setzte Vicco von Bülow, alias Loriot seinem Mops im Besonderen und damit dem Hund im Allgemeinen: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“

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