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Hoffen auf ein Ende des Kriegs: Panzer verlassen das zerschossene Gaza

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Israels Armee hat gestern die meisten Bodentruppen wieder aus dem Gazastreifen abgezogen. Die verbleibenden Truppen sollten noch einen Tunnel zerstören, berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ gestern. Damit zeichnete sich fast vier Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs ein mögliches Ende der Bodenoffensive in dem Palästinensergebiet ab. Israelische Truppen sollten allerdings in einer schmalen „Sicherheitszone“ im Grenzgebiet einsatzbereit bleiben.

Fortgesetzt wurden allerdings die Luftangriffe. Dabei starben in der Stadt Rafah im Gaza-Streifen Dutzende Menschen. Das Uno-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) erklärte, die Geschosse seien in einer Schule mit 3000 Schutzsuchenden eingeschlagen. Allein in dieser Schule starben zehn Menschen.

Die israelische Armee meldete zudem einen im Gazastreifen zunächst als entführt gemeldeten Leutnant für tot. Der 23-jährige Hadar Goldin sei am vergangenen Freitag bei Kämpfen nahe der Stadt Rafah ums Leben gekommen. Zahlreiche Fragen rund um seinen Tod sind weiter offen. So gibt es widersprüchliche Berichte, ob er bei einem Einsatz starb oder entführt und danach getötet wurde – und wenn ja, von wem.   Die Hamas bestritt vehement, den Soldaten in ihre Gewalt gebracht zu haben. „Wir vermuten, dass sie (vermisste Hamas-Kämpfer) alle bei dem (nachfolgenden israelischen) Bombardement getötet wurden“, hieß es in einer Mitteilung. Dabei sei wohl auch der Soldat ums Leben gekommen.

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erstellt am 03.Aug.2014 | 15:24 Uhr

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