Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft : Herbstempfang unserer Verlagsgruppe: Traditionelles Stelldichein in Berlin

Beim 13. Empfang der Verlagshäuser NOZ Medien und mh:n Medien gab es Gespräche über Landes- und Parteigrenzen hinweg.

shz.de von
22. November 2018, 21:27 Uhr

 

Berlin | Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tauschten sich am Donnerstagabend auf Einladung unseres Medienverbundes in der gemeinsamen Landesvertretung von Schleswig-Holstein und Niedersachsen aus. Passend zum Veranstaltungsort über Landes- aber auch über Parteigrenzen hinaus: Bundes- und Landespolitiker sowie Verbandsvertreter aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern treffen zusammen. Die drei Bundesländer bilden das Hauptverbreitungsgebiet der Zeitungen der Verlagshäuser NOZ Medien und mh:n Medien.

Fanden sofort ein spannendes Gesprächsthema:  Firmenchefin Susanne Porsche und Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung.
Michael Gründel
Fanden sofort ein spannendes Gesprächsthema: Firmenchefin Susanne Porsche und Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung.

In lockerer Atmosphäre und in Sichtweite der Reichstagskuppel blickten die Gäste auf die großen Streitthemen der vergangenen Monate zurück. Etwa die Affäre um den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen oder die Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU, die die noch junge Regierung beinah zerbrechen ließen. Auch die anhaltende Diesel-Problematik samt Fahrverboten war Thema. Aber der Blick in den Gesprächen richtete sich natürlich auch nach vorne. Wie geht es weiter im politischen Berlin? Mit dem angekündigten Rückzug Merkels von der Spitze der CDU deuten sich große politische Umbrüche an.

Entspannter Abend: Der langjährige Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und frühere Bundesinnenminister Rudolf Seiters (CDU, li.), Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Justizministerin Katarina Barley (SPD).
Michael Gründel

Entspannter Abend: Der langjährige Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und frühere Bundesinnenminister Rudolf Seiters (CDU, li.), Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Justizministerin Katarina Barley (SPD).

Politikerinnen aus Schleswig-Holstein: CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen (li.) und  Landes-Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU, re.).
Michael Staudt

Politikerinnen aus Schleswig-Holstein: CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen (li.) und  Landes-Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU, re.).

 

Ein Gast des vergangenen Jahres konnte sich aus diesem Grund nicht an den Unterhaltungen auf dem 13. Herbstempfang beteiligen, war aber dafür selbst Thema vieler Gespräche: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er warb zeitgleich in Halle an der Saale vor Unionsmitgliedern für sich als Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz. Aus gleichem Grund waren Annegret Kamp-Karrenbauer und Friedrich Merz verhindert. Wer die Nase vorne hat? Eine klare Tendenz für einen der Bewerber war bei den Gesprächen auf dem NOZ-Empfang nicht herauszuhören.

Im Gespräch: Lorenz Caffier (CDU, li.), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, mit Michael Seidel (re.), Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung.
Michael Staudt

Im Gespräch: Lorenz Caffier (CDU, li.), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, mit Michael Seidel (re.), Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung.

Fröhlicher Plausch: Julia Stein vom NDR, Andreas Otto von RSH (Mitte) und und der ehemalige CDU-Landeschef Ingbert Liebing, heute als Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund.
Michael Staudt

Fröhlicher Plausch: Julia Stein vom NDR, Andreas Otto von RSH (Mitte) und und der ehemalige CDU-Landeschef Ingbert Liebing, heute als Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund.

 

Ralf Geisenhanslüke, der für die Chefredakteure Stefan Hans Kläsener (sh:z), Gerrit Bastian Mathiesen (A.Beig-Verlag, Pinneberg) und Michael Seidel (Schweriner Volkszeitung) sprach, erinnerte an die wichtige Rolle des Journalismus. Die NOZ und ihre Partner seien mit ihrer Politikredaktion so breit aufgestellt, dass sie jedes Themenfeld – auch vermeintliche Nischen – abdecken könnten. „Sei es klassisch in unseren vielen Printausgaben oder digital gesteuert über unsere Hamburger Digitalredaktion“, so der Chefredakteur der NOZ.

Die verlegerische und journalistische Führung unserer Verlagsgruppe: Jürgen Muhl und Stefan Hans Kläsener (Chefredaktion sh:z),  Berthold Hamelmann und Ralf Geisenhanslüke (Chefredaktion NOZ), Michael Seidel (Chefredaktion SVZ), Herausgeber Hermann Elstermann, Gerrit Bastian Mathiesen (Chefredaktion A-Beig Verlag) und Burkhard Ewert, stellvertretender NOZ-Chefredakteur (von links).
Michael Gründel

Die verlegerische und journalistische Führung unserer Verlagsgruppe: Jürgen Muhl und Stefan Hans Kläsener (Chefredaktion sh:z),  Berthold Hamelmann und Ralf Geisenhanslüke (Chefredaktion NOZ), Michael Seidel (Chefredaktion SVZ), Herausgeber Hermann Elstermann, Gerrit Bastian Mathiesen (Chefredaktion A-Beig Verlag) und Burkhard Ewert, stellvertretender NOZ-Chefredakteur (von links).

 
Engagierte Diskussion: Der Geschäftsführer unserer Verlagsgruppe Axel Gleie (links) und der Berliner Wirtschaftsanwalt Dr. Christoph Partsch.
Michael Staudt

Engagierte Diskussion: Der Geschäftsführer unserer Verlagsgruppe Axel Gleie (links) und der Berliner Wirtschaftsanwalt Dr. Christoph Partsch.

Die nahe Begleitung der Berliner Politik sei dabei ebenso wichtig wie der kritische Blick von außen, „aus den Lebensräumen unserer Leser auf das Geschehen. Und dieser unverstellte Blick ist wichtiger denn je.“ Der Journalismus müsse Pro und Contra zulassen, er müsse aber auch jedes Statement hinterfragen, sagte Geisenhanslüke. „Die journalistische Qualität unserer Produkte ist das Maß aller Dinge.“

Gut gelaunt: Joachim Liebler (Mitte), Geschäftsführer unserer Verlagsgruppe, und Andreas Fromm (rechts) von der Verlegerfamilie.
Michael Gründel

Gut gelaunt: Joachim Liebler (Mitte), Geschäftsführer unserer Verlagsgruppe, und Andreas Fromm (rechts) von der Verlegerfamilie.

Politischer Talk: Herausgeber Prof. Dr. Werner F. Ebke (li.), Ralf Geisenhanslüke (Mitte), Chefredakteur unserer Verlagsgruppe, und Hamburgs FDP-Chefin Katja Suding.
Michael Staudt

Politischer Talk: Herausgeber Prof. Dr. Werner F. Ebke (li.), Ralf Geisenhanslüke (Mitte), Chefredakteur unserer Verlagsgruppe, und Hamburgs FDP-Chefin Katja Suding.

 

Hintergrund

Seit Sommer 2016 gehört der sh:z zur Verlagsgruppe NOZ Medien. Mutterhaus dieser zehntgrößten Zeitungsgruppe Deutschlands ist die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Zur NOZ-Medien-Familie gehören nun mehr als 30 Tageszeitungstitel, darunter auch das dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) angehörige „Flensburger Tageblatt“, die „Husumer Nachrichten“, der „Ostholsteinischer Anzeiger“ oder das „Pinneberger Tageblatt“. Hinzu kommt ein breites Portfolio an Wochenzeitungen, Magazinen und vor allem digitalen Angeboten.

Die Tageszeitungstitel arbeiten bei den überregionalen Themen seit Anfang November in einer Gemeinschaftsredaktion über die Verbreitungsgebiete in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hinweg zusammen. Das Berliner Büro der Verlagsgruppe versorgt alle Titel mit Nachrichten, Hintergrundberichten und Interviews aus der Bundeshauptstadt. Die kollegiale Kooperation bietet Zugang zu einem deutlich größeren Korrespondenten- und Autorenpool.

Desweiteren entsteht gerade eine gemeinsame digitale Zentralredaktion sowie eine Forschungs- und Entwicklungseinheit in der Medienstadt Hamburg, die für alle Verlage der Gruppe digitale Inhalte und Geschäftsmodelle entwickeln wird. Zudem wachsen die digitalen Redaktionen an den einzelnen Verlagsstandorten, auch in Flensburg.

Zusammen erreichen die Zeitungen der NOZ Medien Gruppe täglich rund 2,5 Millionen Leser. Die gemeinsame Auflage liegt bei einer Million Exemplaren. Über 3000 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

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