Forderung nach modernerem Geschlechterbild : Heiko Maas will sexistischer Werbung den Kampf ansagen

Ein Bericht des Magazins „Spiegel“ bestätigt eine Ministeriumssprecherin. Der Vorschlag werde derzeit geprüft.

shz.de von
11. April 2016, 10:34 Uhr

Berlin | Geschlechterdiskriminierende Werbung will Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nach einem Bericht des „Spiegel“ in Deutschland künftig unterbinden. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb soll in der schwarz-roten Regierung in Kürze beraten werden. Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte, dass der Vorschlag derzeit geprüft werde.

Ziel ist es dem „Spiegel“-Bericht zufolge, auch als Reaktion auf die sexuellen Übergriffe in der Silversternacht in Köln, ein „moderneres Geschlechterbild“ in Deutschland zu etablieren. Künftig könnten Plakate oder Anzeigen unzulässig sein, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Im Streitfall müsste ein Gericht entscheiden.

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