Kommentar zur GroKo : Habeck zu Koalitionsvertrag: Bei Landwirtschaft zu unverbindlich

Pläne zum Ökolandbau seien unkonkret, ebenso zum Umgang mit Pestiziden und zur Tierhaltung, so der Grünen-Chef.

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08. Februar 2018, 12:35 Uhr

Neumünster | Der Koalitionsvertrag von Union und SPD bringt aus Sicht des schleswig-holsteinischen Agrarministers und Grünen-Chefs Robert Habeck für die Landwirtschaft zu wenig Konkretes. In den Aussagen fehle die Verbindlichkeit, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag am Rande des Landwirtschaftstages der schleswig-holsteinischen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Neumünster.

So solle der Ökolandbau vorangetrieben werden, aber man sage nicht, wie das geschehen soll. Das gelte auch für den Umgang mit Pestiziden und für Labels in der Tierhaltung. „Es geht ein bisschen voran, aber nicht weit genug und nicht energisch genug.“ Für ihn sei das kein guter Koalitionsvertrag, sagte Habeck. Es gebe aber auch Gutes, zum Beispiel in der Bildungspolitik.

Was genau von Union und SPD beschlossen wurde, lesen Sie hier.

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