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Grunderwerbssteuer füllt die Staatskasse Schleswig-Holsteins

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2014 | 14:13 Uhr

Die Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer sprudeln in Schleswig-Holstein kräftig. Der Grund: Wegen der niedrigen Zinsen ist viel Bewegung auf dem Immobilienmarkt , zudem steigen besonders im Hamburger Speckgürtel die Preise deutlich. Entscheidend für die Verdopplung der Einnahmen dürfte aber die Erhöhung des Grunderwerbssteuersatzes sein, der in Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent bundesweit „Spitze “ ist. Brachte die Landessteuer 2011 noch 233 Millionen Euro ein, waren es 2013 bereits 351,7 Millionen und im laufenden Haushalt sind 437,5 Millionen eingeplant. „Schleswig-Holstein ist auf diese Einnahmen angewiesen, sie sind wichtiger Baustein unserer Haushaltskonsolidierung“, betonte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) gestern. Eine Studie zeige, dass der Norden in fast allen Bereichen, von Polizei über Schule bis zu den Hochschulen, deutlich unter den Pro-Kopf-Ausgaben der anderen Bundesländer rangiere. „Das belegt: Wir gehen extrem sparsam mit den Haushaltsmitteln um.“ Auch in den andern Ländern steigen die Einnahmen aus dieser Steuer an – im Juli im Schnitt um 5,9 Prozent. Spitzenreiter war die Biersteuer, die wegen des warmen Wetters im Juli dem Fiskus ein Plus von 21 Prozent bescherte. Von Januar bis Juli 2014 stiegen die Ländersteuern um 13,4 Prozent.

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