Nach Amoklauf in den USA : Großdemonstration gegen Waffengewalt in Washington: Hunderttausende erwartet

Nach dem Massaker an einer Schule in Florida gehen Überlebende und Protestierende auf die Straße – auch in Deutschland.

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24. März 2018, 09:36 Uhr

Washington | Mehr als einen Monat nach dem Massaker an einer Schule in Florida haben überlebende Schüler für Samstag eine Großdemonstration gegen Waffengewalt in Washington organisiert – es werden Hunderttausende Teilnehmer erwartet. Die Protestaktion mit dem Titel „Marsch für unsere Leben“ könnte eine der größten in der jüngeren Geschichte der USA werden. Weltweit werden Ableger-Märsche stattfinden, insgesamt sind bisher über 830 Veranstaltungen gemeldet. Auch in München, Berlin und Hamburg soll es Demonstrationen geben.

Die Hauptveranstaltung in Washington beginnt um 12 (Ortszeit/ 17 Uhr MEZ). Mehr als 500.000 Teilnehmer werden den Veranstaltern nach erwartet. Auch Stars wie Miley Cyrus sollen dort auftreten. Der Protest findet auf der Pennsylvania Avenue zwischen dem Weißen Haus und dem Kapitol statt. Die überlebenden Schüler aus Parkland wollen damit für strengere Waffengesetze protestieren.

Am 14. Februar hatte der 19-jährige Nikolas Cruz an der Marjory Stoneman Douglas Highschool 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen. Seitdem kam es landesweit immer wieder zu Protesten durch Schüler.

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