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Kanzlerin trifft chinesischen Ministerpräsidenten : Freihandel, Klimaschutz, Sicherheit: Deutschland und China setzen auf enge Zusammenarbeit

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Merkel und Li vereinbaren breite Zusammenarbeit bei Handel und Klima. Auch die deutsche Autobranche baut Kooperation mit China aus.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2017 | 11:45 Uhr

Berlin | Deutschland und China setzen auf eine enge Zusammenarbeit bei globalen Themen wie Freihandel, Klimaschutz und Sicherheit. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang vereinbarten am Donnerstag einen breiten Ausbau der Beziehungen, um den G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer Anfang Juli in Hamburg zu einem Erfolg zu machen.

Angesichts der Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump mit einem Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen und dessen protektionistischer Handelspolitik sind Allianzen mit andern Ländern für Deutschland beim G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli wichtig.

Beide Länder schlossen bei den Regierungsgesprächen in Berlin zahlreiche Abkommen zur Förderung der E-Mobilität und von Innovationen in beiden Ländern.

Merkel und Li betonten vor dem Hintergrund der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump eine enge Zusammenarbeit beim Ausbau des freien Welthandels. Li sicherte zu, sein Land werde sich auch in Zukunft an das Pariser Klimaabkommen halten. Merkel nannte diese Zusage „sehr erfreulich“. Trump hat angekündigt, am Abend zu erklären, ob sein Land aus dem Klimaabkommen aussteigt oder nicht.

Auch die deutsche Autobranche baut ihre Zusammenarbeit mit China bei neuen Technologien aus. Anlässlich  des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Li Keqiang unterzeichnete Volkswagen eine Vereinbarung für ein Gemeinschaftsunternehmen für Elektrofahrzeuge. Daimler besiegelte eine Absichtserklärung für Investitionen in die E-Mobilität, Bosch für eine Zusammenarbeit bei automatisierten Fahrsystemen. Außerdem unterzeichneten unter anderem auch der europäische Flugzeugbauer Airbus, die DZ Bank und der Entsorger Alba Vereinbarungen.

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