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Nach dem Anschlag in Berlin : Festgenommener Pakistaner: „Ich wollte meine U-Bahn erwischen“

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Polizisten hätten ihn angehalten, als er die Straße überquerte - und deswege rennen musste.

Berlin | Der nach dem Anschlag in Berlin festgenommene Pakistaner ist der Polizei aufgefallen, weil er schnell über eine Straße gerannt ist. „Ich war in der Nähe eines Parks und wollte meine U-Bahn erwischen, um nach Hause zu fahren“, sagte Navid B. der „Welt am Sonntag“. Er habe zurück in seine Unterkunft am Flughafen Tempelhof gewollt, um schlafen zu gehen. „Dabei musste ich eine Straße überqueren und rannte, weil mir Autos entgegenkamen.“ Polizisten hätten ihn daraufhin angehalten.

„Sie fragten mich, warum ich renne, und ich sagte ihnen, es war wegen der Autos. Dann kam meine U-Bahn, aber sie haben mich weiter festgehalten.“ Er habe abgestritten, etwas mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zu tun zu haben. Er sei aber bis Dienstag in Gewahrsam gehalten worden. „Danach schickten sie mich in ein Hotel. Anschließend wurde ich in eine andere Flüchtlingsunterkunft gebracht, aber ich weiß nicht, wo sie sich befindet“, sagte der Asylbewerber, der nach eigener Aussage vor einem Jahr nach Deutschland gekommen war.

Der tatverdächtige Anis Amri ist derweil am Freitag von einem italienischen Polizisten erschossen worden. Am Freitag kam heraus, dass die marokkanischen Sicherheitsbehörden die deutschen Kollegen bereits im September und Oktober vor dessen Anschlagsplänen gewarnt hatten.

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erstellt am 23.Dez.2016 | 18:34 Uhr

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