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MH17-Abschuss : Fahnder aus SH koordiniert Kopfgeldjagd

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wer ist für den Absturz der MH17 verantwortlich? Unbekannte haben 30 Millionen Dollar für Hinweise ausgesetzt – die Jagd nach den Verantwortlichen koordiniert eine private Wirtschaftsfahndungsfirma aus Bad Schwartau.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 07:34 Uhr

Bad Schwartau | Seit Monaten rätselt die Welt über die Verantwortlichen des Absturzes der Maschine von Flug MH17 in der Ostukraine. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass das Flugzeug Mitte Juli abgeschossen wurde. Nun hat eine privat finanzierte Fahndung nach den Hintermännern des MH17-Absturzes begonnen. Unbekannte haben 30 Millionen US-Dollar für Hinweise auf die Verantwortlichen ausgelobt. Das Geld liegt auf einer Schweizer Bank.

Ein Schleswig-Holsteiner koordiniert die Kopfgeldjagd. Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ meldet in seiner neuesten Ausgabe, Josef Resch von der Wirtschaftsfahndung Wifka aus Bad Schwartau bei Lübeck solle herausfinden, wer an der Tat beteiligt war und wer sie bis heute decke. Neben den 30 Millionen Dollar Kopfgeld böten die anonymen Auftraggeber, deren Identität nicht einmal Privatermittler Resch kennt, den Hinweisgebern auch eine neue Identität. Dem „Capital“-Bericht zufolge handelt es sich um die größte Kopfgeldjagd der Geschichte. „Jeder ist käuflich, es ist nur eine Frage der Summe“, wird Resch zitiert.

Nach wie vor beschuldigen sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig, für den Absturz verantwortlich zu sein: Kiew bezichtigt Russland sowie die Abtrünnigen im Osten des Landes, Moskau und die Separatisten schieben der ukrainischen Regierung die Schuld zu. Das Passagierflugzeug mit 298 Menschen an Bord war über dem Konfliktgebiet in der Ostukraine abgestürzt, alle Insassen starben.

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