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Angriff auf israelische Soldaten : Erneut Palästinenser nach Messerattacke erschossen

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An einem Grenzübergang zwischen Israel und dem Westjordanland wird ein Palästinenser erschossen. Zuvor hatte er mit einem Messer Soldaten angegriffen.

Jerusalem | Bei einer neuen Messerattacke auf israelische Soldaten ist am Montag ein Palästinenser erschossen worden. Der Vorfall habe sich am Dschalame-Übergang zwischen Israel und dem Westjordanland ereignet, teilte die Armee mit. Soldaten hätten sich zwei Verdächtigen an einer Tankstelle neben dem Kontrollpunkt genähert. Einer von ihnen habe daraufhin versucht, einen der Soldaten mit einem Messer anzugreifen. Daraufhin habe die Truppe das Feuer auf ihn eröffnet. Der zweite Verdächtige sei festgenommen worden. Es sei der dritte Vorfall an dem Übergang zur Palästinenserstadt Dschenin in den vergangenen Wochen, hieß es in einer Mitteilung des Militärs.

Als ein Auslöser der neuen Gewalteskalation gilt der Streit um die Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist.

Seit Anfang Oktober sind bei palästinensischen Messerattacken und Konfrontationen zehn Israelis und mehr als 70 Palästinenser getötet worden. Die meisten der getöteten Palästinenser waren Attentäter, die bei ihren Anschlägen von israelischen Sicherheitskräften oder Zivilisten erschossen wurden. Der Rest kam bei Ausschreitungen im Westjordanland, in Ost-Jerusalem und an der Grenze zum Gazastreifen ums Leben.

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erstellt am 02.Nov.2015 | 08:57 Uhr

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