zur Navigation springen

Staatsbesuch in Frankreich : Emmanuel Macron führt US-Präsident Donald Trump durch Paris

vom

Weit weg von den Skandalen lässt sich Trump die Stadt zeigen: den Invalidendom, Napoleons Grab, den Eiffelturm.

shz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 18:10 Uhr

Paris | Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump zu einem eintägigen Besuch in Paris empfangen. Macron empfing den Amerikaner am Donnerstag mit militärischen Ehren im Hof des Invalidendoms. Eine Blaskapelle spielte die Nationalhymnen der beiden Länder. Anschließend führte Macron gemeinsam mit seiner Frau Brigitte das Ehepaar Trump durch den Dom, unter anderem zum Grab des französischen Kaisers Napoleon.

Der Pariser Regierungssprecher hatte vorab erklärt, Macron wolle Trump mit der Einladung symbolisch die Hand reichen. Auf internationaler Ebene gibt es wegen der Positionen des US-Präsidenten zum Klima und zum Welthandel Verstimmungen, auch Macron hatte Trumps Abkehr vom Pariser Klimaabkommen scharf kritisiert. In seiner Heimat steht Trump wegen einer Affäre um mögliche Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams unter Druck.

In Paris wurden vor dem Besuch aber auch gemeinsame Interessen betont, etwa beim Anti-Terror-Kampf und beim Syrien-Konflikt. Was die beiden Staatschefs bei ihrem Arbeitstreffen am späten Nachmittag im Élyséepalast besprechen, wollen sie bei einer anschließenden Pressekonferenz (18.25 Uhr) erklären.

Für die Frauen Brigitte Macron und Melania Trump ging es derweil weiter mit der Stadtrundfahrt: Sie wollten sich noch die Kathedrale Notre-Dame anschauen und eine Bootstour auf der Seine machen. Enden soll der erste Abend des Paris-Besuchs mit einem Essen im Wahrzeichen der französischen Hauptstadt: im Restaurant des Eiffelturms.

Am Freitag schaut Trump noch als Ehrengast bei der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs-Élysées zu. Anlass ist der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren. Amerikanische Truppen kämpften damals an der Seite Frankreichs gegen Deutschland.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen