Rede am Speakers Corner : Einreise verweigert: Lutz Bachmann darf nicht nach London einreisen

Lutz Bachmann

Seit Sonntag ist Lutz Bachmann wieder in Deutschland.

Der Pegida-Chef wollte im Hyde Park eine Rede halten, jedoch ließen ihn die Sicherheitskräfte nicht ins Land.

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19. März 2018, 14:29 Uhr

London | Lutz Bachmann wollte im Londoner Hyde Park eine Rede halten, doch die britischen Behörden haben dem Wortführer der islamfeindlichen Pegida-Bewegung die Einreise nach Großbritannien verweigert. Das bestätigte das Innenministerium in London am Montag.

Demnach wurde Bachmann bereits am Sonnabend am Flughafen Stansted abgewiesen. Seine Anwesenheit in Großbritannien sei „dem Allgemeinwohl nicht förderlich“, hieß es in einer Mitteilung.

Bachmann postete auf seiner Facebook-Seite mehrere Videos aus den „Dentantion Center“ einem Abschiebezentrum, in dem er offenbar die Nacht verbringen musste.

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Geplant hatte der 45-Jährige am Speakers Corner im Hyde Park – dort darf jeder unangemeldet und zu jedem Thema referieren – eine Rede von Martin Sellner vorzulesen. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks stießen die Beamten auf das Manuskipt, wie Bachmann in seinem Video erzählt.

Die Sicherheitskräfte vor Ort hätten ihn sehr zuvorkommend behandelt und würden schließlich nur ihren Job machen, sagt Bachmann in seinem Video weiter. Dennoch gelang es ihm, durch die Unachtsamkeit der Männer, gepaart mit einem einfachen Taschenspielertrick, sein Handy mit in den Wartebereich des Abschiebezentrums zu schmuggeln. Dort machte er die Aufnahmen.

Er hält einen Koran in die Kamera und beschwert sich, dass es das Einzige sei, was es in diesem Bereich zu lesen gebe. Die Heilige Schrift soll dort in mehreren Sprachen ausgelegen haben. Auch Gebetsteppiche sowie Halal-Essen werden den Wartenden laut Bachmann angeboten.

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Inzwischen ist Bachmann zurück in Deutschland. Er flog noch am Sonntag zurück. Am Montag tritt er mit dem ehemaligen AfD-Landeschef von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, in Dresden auf.

mit dpa

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