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Kinderpornografie-Vorwurf : Durchsuchung bei SPD-Politiker Edathy

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Ermittler der Staatsanwaltschaft durchsuchen die Wohnung und das Büro des niedersächsischen Politikers Sebastian Edathy. Er weist den Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie zurück.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 10:45 Uhr

Die Polizei hat die Wohnung und die Büroräume des zurückgetretenen SPD-Innenpolitikers Sebastian Edathy in Niedersachsen durchsucht. Ermittlerkreise bestätigten der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag, dass bei den Durchsuchungen Beweismaterial gesichtet und sichergestellt wurde. Edathy selbst sei nicht angetroffen worden.

Die Nienburger Zeitung „Die Harke“ berichtet, es gehe um den Besitz kinderpornografischen Materials. Es gelte zwar die Unschuldsvermutung, hieß es bei der niedersächsischen SPD. Aber falls sich das Ganze bewahrheite, „dann mit Schwung drauf“. Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover war keine Stellungnahme zu erhalten. Den geäußerten Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie wies Edathy zurück. „Die öffentliche Behauptung, ich befände mich im Besitz kinderpornografischer Schriften beziehungsweise hätte mir diese verschafft, ist unwahr“, teilte der 44-Jährige am Dienstag auf seiner Facebook-Seite mit.

Edathy hatte am Wochenende seinen Rückzug aus dem Bundestag bekanntgegeben und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt genannt. Der 44-Jährige SPD-Politiker hatte sich vor allem als Vorsitzender des Bundestags-Untersuchungsausschusses zu den Pannen bei den Ermittlungen zur Mordserie der rechtsextremen NSU Ansehen erworben. Edathy war seit 1998 Mitglied des Bundestags. Sein Rückzug kam völlig überraschend.

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