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US-Präsidentschaftswahlkampf : Donald Trump will keinen anderen Republikaner unterstützen

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Der Präsidentschaftsbewerber hat sein Versprechen zurückgezogen - weil er unfair behandelt worden sei.

Milwaukee/Wisconsin | Während einer Wahlkampfveranstaltung in Milwaukee (Wisconsin) hat der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, Donald Trump, sein Versprechen zurückgezogen, jeden anderen republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen. Grund dafür seien Unstimmigkeiten zwischen ihm und der Partei. „Ich wurde sehr unfair behandelt“, sagte der 69-jährige Geschäftsmann bei CNN.

Im Herbst hatte das noch ganz anders geklungen: Damals versprach Trump feierlich, seine Partei zu unterstützen.

Je erfolgreicher Trump ist, desto selbstsicherer wird er, so scheint es: Im Rennen der Republikaner um den Posten als Präsidentschaftskandidat liegt er aktuell vorne, sein Rivale Ted Cruz folgt ihm auf dem zweiten Platz. Wohl auch deshalb sagte Trump im Interview, dass er selbst ebenfalls keine Unterstützung mehr von den anderen Kandidaten erwarte.

Doch ohnehin ist die Stimmung bei den Republikanern gespalten - viele sehen Trump sehr kritisch. Trump als Kandidaten zu verhindern, dürfte jedoch zunehmend schwieriger werden. Diese Grafik zeigt, in welchen Staaten der Unternehmer aktuell vorne liegt:

Die nächsten Vorwahlen der Republikaner finden am 6. April in Wisconsin statt. Alle aktuellen Ereignisse zu den Wahlen können Sie in unserem Liveblog verfolgen.

Unterdessen hat sich auch der Fall um Donald Trumps Wahlkampfmanager Corey Lewandowski weiterentwickelt: Er wird in Florida wegen Körperverletzung angeklagt. Mehrere US-Medien zitierten aus Unterlagen der Polizei in Jupiter.

Lewandowski soll am 8. März auf einer Wahlkampfveranstaltung eine Reporterin zu Boden gestoßen haben. Eine Sprecherin des Wahlkampfteams teilte mit, Lewandowski sei absolut unschuldig, werde entsprechend plädieren und freue sich auf den Tag vor Gericht. Dem Trump-Team kommt diese Anklage und die damit verbundene Öffentlichkeit nicht gelegen.

Trump selbst hat sich über Gewalt etwa gegen Protestierer wiederholt mindestens billigend geäußert. Einfache Körperverletzung wird in Florida mit maximal einem Jahr Gefängnis oder einer Geldstrafe belegt. Die Lewandowski vorgeworfene Handlung, die das Video einer Überwachungskamera belegen soll, gilt als minderes Delikt oder Ordnungswidrigkeit.

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erstellt am 30.Mär.2016 | 12:13 Uhr

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