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US-Präsident via Twitter : Donald Trump kritisiert China wegen Handels mit Nordkorea

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Leser des Tweets werfen vermehrt eine Frage auf: Warum spricht der US-Präsident darüber nicht persönlich mit Xi Jinping?

Washington | China ist am Mittwoch in das Visier von US-Präsident Donald Trump geraten, da es Handelsbeziehungen zu Nordkorea hat. Das abgeschottete Nordkorea steht aktuell stark in der Kritik Trumps. Diktator Kim Jong-Un hatte am Dienstag eine Interkontinentalrakete getestet, die bis Amerika fliegen könnte. Die USA fühlen sich durch das Verhalten des Nordkoreaners bedroht.

Der Streit um Pjöngjangs Atomprogramm gilt als einer der gefährlichsten Konflikte der Welt. Das weithin isolierte Land arbeitet seit Jahren an der Entwicklung von Langstreckenraketen.

„Der Handel zwischen China und Nordkorea ist im ersten Quartal um fast 40 Prozent gewachsen. So viel dazu, dass China mit uns zusammenarbeitet - aber wir mussten es auf einen Versuch ankommen lassen!“, bekundete Trump am Mittwoch auf Twitter seinen Unmut.

 

Zuletzt setzte Trump angesichts des wachsenden Konfliktes mit Nordkorea verstärkt auf diplomatischen Druck aus China. Die USA gehen davon aus, dass die Regierung von Präsident Xi Jinping großen Einfluss auf Nordkorea hat, auch weil rund 80 Prozent des nordkoreanischen Außenhandels über China laufen.

Xi Jinping und der US-Präsident werden beim G20-Gipfel am Wochenenede aufeinander treffen. Warum er sein Problem mit Chinas Handelspolitik dort nicht persönlich mit dem chinesischen Präsidenten klärt, fragte ihn der bekannte amerikanische Blogger Luke Waltham in einem Antworttweet.

Auch den Journalisten Anirvan Ghosh und Edward Hardy ist es ein Rästel, dass Donald Trump versucht, den Konflikt über Twitter zu lösen.

 

(mit dpa)

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erstellt am 05.Jul.2017 | 15:34 Uhr

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