Die Rüstungsausgaben des Westens schrumpfen

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shz.de von
13. April 2014, 14:23 Uhr

Während die USA weniger Geld für militärische Zwecke ausgeben, sind diese Aufwendungen im vergangenen Jahr in vielen Ländern der Welt laut Friedensforschern gestiegen. Das Ende des Irak-Einsatzes, der beginnende Afghanistan-Rückzug und ein enges Sparkorsett hätten sich in den USA deutlich bemerkbar gemacht, berichtete das Stockholmer Sipri-Institut. In den Vereinigten Staaten sanken die Ausgaben 2013 demnach um 7,8 Prozent, weltweit gingen sie um 1,9 Prozent zurück. Die USA bleiben aber mit 640 Milliarden Dollar weiter auf Platz 1 der Statistik. Nimmt man die USA aber aus der Statistik heraus, kletterten die weltweiten Rüstungsausgaben um 1,8 Prozent.

Wesentlich mehr Geld nahmen nach Sipri-Schätzung China (188 Milliarden Dollar), Russland (87,8 Milliarden) und Saudi Arabien (67 Milliarden) für militärische Zwecke in die Hand. Deutschland belegt mit leicht gestiegenen Ausgaben von 48,8 Milliarden Dollar (rund 35,1 Milliarden Euro) in der Statistik den siebten Platz. Rund um den Globus wurden rund 1,26 Billionen Euro für Waffen und Rüstungsprojekte ausgegeben.

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