Deutscher Gewerkschaftsbund fordert Rente mit 60

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shz.de von
20. Juni 2014, 13:53 Uhr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will ein neues Frühverrentungsprogramm für Arbeitnehmer ab 60 Jahren. Das erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Der dringendste Handlungsbedarf bestehe nicht nach dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze, sondern in der Zeit davor. Deshalb wollen die Gewerkschaften die von der Bundesregierung angekündigte Arbeitsgruppe zur Flexi-Rente nutzen, um einen flexibleren Ausstieg aus dem Beruf schon ab 60 Jahren zu ermöglichen. Konkret sollen Beschäftigte nach DGB-Willen künftig bereits mit 60 statt wie bisher mit 63 Jahren eine Teilrente beziehen können. Die Arbeitsgruppe soll bis zum Herbst Vorschläge erarbeiten, und zwar für die Zeit vor als auch nach Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze. So soll, wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Rente gehen will, auf freiwilliger Basis befristet weiterarbeiten können.

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