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Politik

19. Oktober 2017 | 02:18 Uhr

Der Wiesn-Wahnsinn

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 11:49 Uhr

In diesen Tagen haben es Prominente besonders schwer. Einmal abgesehen davon, dass man sie während des ganzen Jahres nicht beneiden sollte, im September müssen sie echte Schwerstarbeit leisten. Dann beginnt nämlich in München eine Veranstaltung, bei der es vor allem darum geht, aus Liter-Gläsern so viel Bier zu trinken, dass jedes Jahr ein neuer Rekord im Biertrinken gemeldet werden kann. Eine Maß kostet „heuer“ 10 Euro und bringt beim Mann 0,8 Promille, bei Frau 1,2. Wenn man sieht, wer sich das im September anlaufende Oktoberfest antut, der wird in seiner Ahnung bekräftigt, dass „Prominentsein“ ein anstrengender Beruf und wahrlich kein Vergnügen ist. Es ist ja nicht allein das Biertrinken, und zwar schon am Vormittag. Nein, es muss auch noch sehr fett gegessen, auf dem Tisch getanzt werden. Für die ganz normalen Besucher der Wiesn mag das ein Vergnügen sein. Den Prominenten, ob Thomas Gottschalk, Kati Witt oder die Fürstin von Thurn und Taxis, um nur einige zu nennen, glaubt man anzusehen, wie sie sich quälen, um für die Fotografen und Fangemeinden lustig zu erscheinen. Oder amüsieren sie sich etwa doch?

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