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Der Weg für die Rente mit 63 ist frei

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Streit ist vom Tisch: Union und SPD haben bei der Rente mit 63 einen Kompromiss gefunden. Wie die Spitzen der Koalitionsfraktionen im Bundestag nach einem Sondertreffen in Berlin mitteilten, wird es den intensiv diskutierten „rollierenden Stichtag“ geben. Er soll verhindern, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bereits im Alter von 61 Jahren kündigen und durch den zweijährigen Anspruch auf Arbeitslosengeld damit de facto zwei Jahre früher in den Ruhestand schicken. Durch den flexiblen Stichtag würden diese zwei Jahre Arbeitslosigkeit vor dem Renteneintritt nicht anerkannt. Alle anderen Arbeitslosenzeiten würden dagegen angerechnet, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann. Die Union wollte Zeiten des Arbeitslosengeldbezugs nur bis zu fünf Jahren anerkennen. Diese Beschränkung soll es aber nicht geben. Anspruch auf die abschlagsfreie Rente mit 63 haben Arbeitnehmer, die seit 45 Jahren arbeiten und Beiträge zahlen. Bis 2029 soll das Alter auf 65 Jahre angehoben werden. Das reguläre Renteneintrittsalter steigt bis dahin auf 67 Jahre. Bericht & Kommentar Seite 3

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erstellt am 19.Mai.2014 | 18:51 Uhr

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