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„Eurofighter“ : Das Quartett der Bundeswehr-Pannen

vom

Die Pannenserie bei der Truppe nimmt kein Ende. shz.de stellt die größten Pannen-Flieger der Bundeswehr in einem Quartett vor.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2014 | 20:28 Uhr

Defektes Fluggerät, fehlende Ersatzteile - die Materialprobleme der Bundeswehr sind so gravierend, dass sich selbst gestandene Pazifisten langsam Sorgen um die Landesverteidigung machen. Der jüngste Pannen-Flieger ist der „Eurofighter“. Bei den 1800 Stundenkilometern schnellen Fliegern wurden am hinteren Rumpf fehlerhafte Nietenbohrungen festgestellt. Als Konsequenz hat das Verteidigungsministerium die Abnahme neuer Jets gestoppt. Auf aktuelle Einsätze hat die neue Rüstungspanne allerdings keine Auswirkungen.

Von den Gesamtbeständen der Bundeswehr wäre nur ein Bruchteil sofort einsatzbereit. So sind von den 31 Hubschraubern des Typs „Tiger“ lediglich 10 einsatzbereit. Von den 33 Hubschraubern des Typs „NH 90“ könnten nur 8 sofort zum Einsatz kommen und von den 21 „Sea Kings“ sind nur drei Hubschrauber heile und verfügbar. Bei den Flugzeugen sieht es ähnlich aus: 109 „Eurofighter“ sind im Besitz der Bundeswher. Lediglich 42 davon sind derzeit einsatzbereit. Von 89 „Tornados“ wären 38 sofort für den Einsatz bereit. 

shz.de zeigt mit einem Spiel, welche Fluggeräte die Bundeswehr zur Verfügung haben:

Das sind die Spielregeln: Zum Trumpfen mischt ihr die Karten und verteilt sie zu gleichen Teilen. Jeder nimmt seinen Stapel so in die Hand, dass er nur die oberste Karte sieht.

Ein Spieler beginnt und wählt eine der Angaben aus. Er liest laut vor: zum Beispiel Geschwindigkeit max.: 644 km/h.

 

Der Gegenspieler liest dann ebenfalls die geforderten Angaben vor. Wer den höchsten Wert hat, gewinnt die Karte des anderen und steckt sie unter seinen Stapel.

Bei gleichen Werten muss ein anderer Wert von der gleichen Karte ausgewählt und verglichen werden.

Der Gewinner darf dann den nächsten Wert ansagen. Gewonnen hat derjenige, der zuerst alle Karten in der Hand hat.

Bildbearbeitung: Laura Westphal

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