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Bundeswehr: Probleme mit neuem Gewehr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach den Schwierigkeiten mit dem Sturmgewehr G36 hat die Bundeswehr auch Ärger mit dem neuen Maschinengewehr MG5 eingeräumt. Wegen der Probleme werde sich die für diesen Sommer geplante Auslieferung voraussichtlich bis 2016 verzögern, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gestern. An der grundsätzlichen Tauglichkeit des Gewehrs – das wie das G36 von Heckler & Koch hergestellt wird – ändere dies jedoch nichts. Dem Sprecher zufolge hatte das Heer die Waffe im Januar als „bedingt geeignet“ bewertet und Änderungswünsche formuliert. Dafür habe es „Unregelmäßigkeiten“ gegeben bei der abschließenden Typ- und Ablieferungsprüfung, bevor die Waffe in Serienfertigung geht. Details dazu nannte der Sprecher nicht. Die Prüfung dauere noch an. Das MG5 soll das neue Standard-Maschinengewehr der Truppe werden. 12  733 Exemplare für rund rund 200 Millionen Eurohat das Verteidigungsministerium bei Heckler & Koch geordert.

Kubicki optimistisch für das Superwahljahr 2016



Die FDP wird nach Einschätzung von Parteivize Wolfgang Kubicki mit Erfolgen im Superwahljahr 2016 die Voraussetzungen für den Wiedereinzug in den Bundestag ein Jahr später schaffen. „Ich bin überzeugt davon, dass wir nach Bremen und Hamburg auch bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt um die sieben Prozent und mehr holen werden“, sagte Kubicki. Da die Ausgangslagen sehr unterschiedlich seien, werde es für diese Wahlen am 13. März keine gleichlaufende Strategie geben. In Baden-Württemberg erwarte er einen medialen Zweikampf zwischen Grünen und CDU, weil die Grünen den Ministerpräsidenten stellen und die CDU den Verlust jahrzehntelanger Macht noch nicht verwunden habe. „SPD und FDP werden es aller Voraussicht nach im Wahlkampf schwer haben“, sagt der Kieler Fraktionschef voraus. 2016 wird auch noch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt, 2017 vor der Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und im Saarland.

Norwegische Akademie ehrt Edward Snowden



Die norwegische Akademie für Literatur und Meinungsfreiheit hat den US-Informanten Edward Snowden (32) für seinen Einsatz für den Datenschutz geehrt. „Wir zeichnen Sie als einen der wichtigsten Wistleblower unserer Zeit aus“, sagte Akademiepräsidentin Hege Newth Nouri in Molde. Der Internetexperte hatte mit seinen Enthüllungen den Skandal um die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA ausgelöst. Die USA wollen den 32-Jährigen wegen Spionage vor Gericht stellen. Der Informant konnte deshalb den renommierten Bjørnson-Preis nicht persönlich entgegennehmen. Snowden wurde deshalb per Video-Konferenz aus seinem russischen Exil zugeschaltet.

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erstellt am 06.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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