W20-Gipfel : Buhrufe gegen Ivanka Trump in Berlin großes Thema in US-Medien

Ivanka Trump (v.l.), IWF-Chefin Christine Lagarde, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, Miriam Meckel, und die niederländische Königin Maxima nahmen an der Diskussion teil.
Ivanka Trump (v.l.), IWF-Chefin Christine Lagarde, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, Miriam Meckel, und die niederländische Königin Maxima nahmen an der Diskussion teil.

Bei einer Podiumsdiskussion hagelte es Kritik am US-Präsidenten. Ivanka Trump verteidigte ihren Vater daraufhin.

shz.de von
26. April 2017, 08:52 Uhr

Washington/Berlin | Buhrufe gegen Ivanka Trump in Berlin - für US-Medien war das am Dienstag (Ortszeit) ein großes Thema. Die Tochter von US-Präsident Donald Trump war bei einer Podiumsdiskussion von Teilen des Publikums ausgebuht worden. Sie hatte ihren Vater gegen Kritik verteidigt. Sie wisse aus eigener Erfahrung, dass er eine positive Haltung gegenüber Frauen habe und auch ihre Rolle in der Arbeitswelt schätze. Die Trump-Tochter hatte zudem gesagt, sie habe ihren Vater nie als frauenfeindlich kennengelernt.

US-Präsident Donald Trump ist am Samstag 100 Tage im Amt. In dieser Zeit hat er bereits viele Schlappen hinnehmen müssen - auch vor Gericht, beispielsweise in Bezug auf seine Einwanderungspolitik. Nach wie vor ist er auch im eigenen Land sehr umstritten.

In großen US-Sendern wie ABC, CNN oder Fox waren die Buhrufe gegen Ivanka Trump Aufmacher der Berichte über ihren Besuch in Berlin, ebenso in den Artikeln großer Zeitungen. Beim Trump-nahen Sender Fox sorgten die Buhrufe in einer Talkrunde am Dienstagabend (Ortszeit) für massive Kritik am Publikum der Podiumsveranstaltung. Der Bericht auf der Fox News-Webseite hat die Überschrift: „Deutsche verhöhnen Ivanka Trump als sie ihren Vater verteidigt.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Ivanka Trump zu einem Frauen-Gipfel im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft in Berlin eingeladen.

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