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Ausstieg Großbritanniens aus der EU : Brexit-Petition: Die kuriose Geschichte einer zweiten Abstimmung

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Oliver Healey behauptet, er habe eine Petition gestartet – die jetzt ausgerechnet seinen Gegnern Auftrieb gibt.

Die Mehrheit der Briten will den Brexit, das hat das Referendum in Großbritannien über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU gezeigt. Doch vielen Briten ist bei dem Gedanken, die EU zu verlassen, unbehaglich, und viele fordern ein zweites Referendum. Mehr als drei Millionen Einwohner hatten sich in dieser Sache bis vergangenen Sonntag an die Regierung gewandt. Doch jetzt nimmt die Geschichte eine kuriose Wendung.

Fest stand bislang: Die Petition und damit der Gesuch ans Parlament stammt aus der Zeit vor dem Referendum. Ende Mai hatte der Initiator verlangt: Sollte bei der Brexit-Abstimmung die Wahlbeteiligung unter 75 Prozent liegen und das Ergebnis knapper als 60 zu 40 Prozent sein, solle nochmal abgestimmt werden. Beides ist eingetreten.

Nun behauptet Oliver Healey von den Englischen Demokraten, er sei der Initiator der Petition gewesen. Das Verrückte: Er gehört zu den Befürwortern des Austritts Großbritanniens aus der EU. Bei Facebook erklärt er, warum er schon Wochen vor der Abstimmung die Petition ins Leben rief:

Dort heißt es, er habe damals nicht mit einem Sieg der Brexit-Befürworter rechnen können. Daher hat er die Petition schon mal vorsorglich ins Leben gerufen. Nun ärgert er sich, dass sie von den Gegnern in Anspruch genommen wird.

Bei Twitter sorgte die Geschichte natürlich für Erheiterung. Das beweisen auch die folgenden Posts:

 
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erstellt am 27.Jun.2016 | 13:19 Uhr

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