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Duldung einer Minderheitsregierung : Brexit mit den Tories: Nordiren tragen Theresa May

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Aus der Onlineredaktion

Theresa May hat die einzige Möglichkeit genutzt, um Premierministerin zu bleiben. Die DUP macht mit.

London | Knapp drei Wochen nach der Wahl in Großbritannien und Nordirland ist die Frage geklärt, wie es auf der Insel politisch weitergeht. Die Konservative Partei der britischen Premierministerin Theresa May konnte sich mit der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) auf die Duldung der Minderheitsregierung einigen. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Montag in London vor laufender Kamera unterzeichnet.

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 8. Juni hatte May ihre Regierungsmehrheit verloren, so dass es jetzt zu der eher untypischen Minderheitsregierung kommt. Die Konservativen blieben aber stärkste Kraft vor der sozialdemokratischen Labour-Partei. Die DUP stellt zehn Abgeordnete. Die rechte Partei steht in der Kritik, weil sie Vorbehalte etwa gegen die Homo-Ehe und den Klimaschutz hat. Feste Koalitionen haben im britischen Parlamentarismus keinen Platz. Die Konservativen blieben aber stärkste Kraft vor der sozialdemokratischen Labour-Partei. Die DUP stellt zehn Abgeordnete.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine konservative Regierung in Großbritannien von nordirischen Unionisten gestützt wird. Schon 1996 und 1997 erhielt Premierminister John Major kurzfristig Unterstützung durch die Ulster Unionist Party (UUP), nachdem er seine parlamentarische Mehrheit durch Parteiaustritte und Nachwahlen verloren hatte

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erstellt am 26.Jun.2017 | 12:51 Uhr

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