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BND-Ausspähung irritiert Türkei – Ankara fordert Aufklärung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 18.Aug.2014 | 16:11 Uhr

Die türkische Regierung hat irritiert auf die angebliche Überwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) reagiert. Ankara bat den deutschen Botschafter zum Gespräch und verlangte Aufklärung über die Medienberichte, wonach der deutsche Auslandsgeheimdienst BND den Nato-Partner seit Jahren ausforscht. Die Bundesregierung wollte diese Berichte auch gestern nicht kommentieren – genauso wenig die Meldungen über abgefangene Telefonate der US-Außenminister John Kerry und Hillary Clinton. Die Opposition will eine öffentliche Erklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Den Berichten zufolge steht die Türkei im „Auftragsprofil“ der Bundesregierung für den BND von 2009, das bis heute gültig ist, als offizielles Aufklärungsziel. Vize-Regierungssprecherin Christiane Wirtz sagte, sie könne die angeblichen BND-Aktivitäten in keiner Weise bestätigen. Der Ort dafür sei das Bundestags-Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste.

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